• twe-Anlage

    ... wo Tennis einfach Spaß macht!

  • twe von oben

    ... wo Tennis einfach Spaß macht!

Jubiläumsausgabe der Westerbach Open mit großem Erfolg

Am vergangenen Wochenende veranstaltete tennis westerbach eschborn bereits zum 10. Mal sein beliebtes Ferien-LK-Turnier, die Westerbach Open. Und auch die Jubiläumsausgabe war ein großer Erfolg. Nach den Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie konnten dieses Mal wieder die Abziehkinder und der Physio-/ Massage-Service angeboten werden. Physiotherapeut Manuel Straub aus Oberursel versorgte während des Turniers zahlreiche Spielerinnen und Spieler. Über 100 Teilnehmer traten in sechs Altersklassen an, viele davon bereits zum wiederholten Mal. Weitere ca. 30 Interessenten, die auf der Warteliste standen, konnten leider nicht berücksichtigt werden. Mit 8 Teilnehmern in 6 Altersklassen stellte der twe das größte Spielerkontingent.

 Bei idealen Bedingungen starteten die Herren 50 bereits am Freitagabend mit ihren Partien. Im größten Teilnehmerfeld konnten sich die an Nummer 1, 2 und 4 gesetzten Spieler bis ins Halbfinale durchsetzen. Komplettiert wurde das Feld durch Stefan Larcher vom TC Palmengarten, der zunächst die Nummer 5 und dann die Nummer 3 der Setzliste aus-schalten konnte. Im Halbfinale musste Stefan Larcher dann allerdings nach verlorenen ersten Satz verletzungsbedingt aufgeben. Im zweiten Halbfinale standen sich Jochen Kuhlhoff aus Bad Soden und Alf Windhorst vom TC Burgholzhausen gegenüber. Hier behielt der 2. der Setzliste mit 6:3 und 6:2 die Oberhand. Im Finale hatte Ricardo Bauernschmidt dann ein Deja-Vu. Wie im letzten Jahr verlor er das Endspiel, dieses Mal mit 3:6 und 2:6, so dass Alf Windhorst den ersten Erfolg in Niederhöchstadt verbuchen konnte.

 Bei den Herren 30 schaffte der ungesetzte Paul Tribisch von der SKG Frankfurt gleich in der ersten Runde eine Überraschung, als er den top-gesetzten Markus Kröll in einem hochklassigen Match aus dem Turnier nahm. Und auch für die Nummer 2 im Teilnehmerfeld, Javad Arasteh aus Höchst war schon vor dem Halbfinale Schluss. Er unterlag im Viertelfinale Nico Engels vom TC Kriftel, der letztes Jahr noch bei den Herren 40 im Finale stand.

Im Halbfinale setze Tribisch seinen Siegeszug mit einem 6:1 und 6:3 Erfolg gegen Dominik Berg vom TC Weilerbach aus Rheinland-Pfalz fort. Im zweiten Halbfinale standen sich Lokalmatador Michael Frey und Nico Engels gegenüber. Nach hartem Kampf konnte Engels mit 6:3, 4:6 und 10:2 die Partie für sich entscheiden. Im Endspiel zeigte sich dann, dass Nico Engels deutlich länger auf dem Platzt stand. Nach einem klaren 6:0 im ersten Satz wurden die Beine im 2. Satz müde und er gab diesen mit 2:6 an Paul Tribisch ab. Im Matchtiebreak nahm Engels dann nochmal alle Kräfte zusammen und konnte sich mit 10:7 das erste Mal in die Siegerliste der Westerbach Open eintragen.

Auch bei den Herren 40 konnte sich ein Überraschungsspieler bis in Halbfinale durchsetzen. Tim Vohrmann aus Niederbiel setze sich in der ersten Runde gegen die Nummer 4 Börge Rothfuß von Eschborn 65 durch und traf im Halbfinale dann auf die Nummer 1 Bastian Korten. Korten ließ beim klaren 6:2 und 6:2-Erfolg aber nichts anbrennen. Im zweiten Semifinale standen sich Simon Damm und Vereinskollege Ulli Stenzel, beide vom TC Idstein gegenüber. Im ersten Satz, den Damm mit 7:5 für sich entschied, war es noch eng. Im 2. Satz wurde es mit 6:1 dann deutlicher. Das Finale war vom Ergebnis her eine klare Sache, auch wenn die Ballwechsel und Spiele sehr umkämpft waren. Bastian Korten konnte sich mit 6:2 und 6:1 seinen ersten Siegerbembel bei den Westerbach Open sichern.

 Bei den Herren 60 kam es im Halbfinale fast zu den gleichen Begegnungen wie im Vorjahr.

Peter Reddmann vom Nachbarn Tennis 65 Eschborn, Ingo Rohrbach aus Eschersheim sowie Harald Hechler aus Kirdorf waren bereits in 2020 im Halbfinale. Dazu gesellte sich Ralf Gnisia aus Bad Vilbel, der im Halbfinale gegen Reddmann mit 6:4 und 6:4 das bessere Ende für sich hatte. In der Neuauflage des letztjährigen Finales konnte sich Ingo Rohrbach gegen Harald Hechler mit 6:4, 4:6 und 10:4 im Matchtiebreak und nahm damit Revanche für die Finalniederlage im letzten Jahr.

Das Endspiel ging dann in die Verlängerung. Nachdem Ralf Gnisia den ersten Durchgang mit 6:4 für sich entscheiden konnte, ging der 2. Satz an Ingo Rohrbach mit 6:1. Im Tiebreak kam Gnisia dann zurück und gewann den Matchtiebreak 10:2.

Erfreulicherweise qualifizierten sich bei den Damen zwei Spielerinnen des heimischen twe für die Halbfinals. Bei den Damen 40 traf Hessenligaspielerin Veronika Moinian auf Fabienne Schröder-Rust von Eintracht Frankfurt. Veronika konnte den Heimvorteil nutzen und entschied das Match mit 6:0 und 6:1 klar für sich. Und auch im anderen Halbfinale stand mit Manuela Schmied eine Spielerin von Eintracht Frankfurt, die es mit der top-gesetzten Carin Bockholt aus Oberhöchstadt zu tun bekam. Am Ende setze sich die Favoritin durch und Carin Bockholt gewann das Match mit 6:4 und 6:1. Im Finale wurde es dann richtig spannend. Den ersten Satz gewann Carin Bockholt mit 6:4, der zweite Satz ging an Veronika Moinian. Also musste der Matchtiebreak entscheiden: Und hier war am Ende die Veronika Moinian die etwas bessere Spielerin. Sie gewann 10:7 und freute sich sehr über den Erfolg vor heimischer Kulisse.

Bei den Damen 50 erreichte Silke Agartz vom twe das Halbfinale und traf dort auf die Nummer 2 der Setzliste, Sigrid Jakobi vom TV Ober-Eschbach. Leider hatte Jakobi einen sehr guten Tag erwischt und ließ Silke Agartz beim 6:1 und 6:3 keine echte Chance.

Im zweiten Spiel standen sich Susanne Griesmeyer vom TC Bad Homburg und Corinna De la Ossa von Schwarz-Weiß Frankfurt gegenüber. Hier setzte sich De la Ossa mit 1:6, 6:1 und 10:6 durch. Im Endspiel behielt die höher gesetzte Sigrid Jakobi dann mit 6:1 und 6:4 die Oberhand.

Das Veranstaltungsteam um Sportwartin und Turnierdirektorin Carola Kroner, Thomas Bernhardt und Jörg Agartz zeigte sich sehr zufrieden. Oberschiedsrichter Jörg Agartz musste lediglich einmal zum Einsatz und ansonsten verliefen die Spiele allesamt sehr fair. Die zahlreichen Zuschauer sowie die vielen positiven Stimmen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Turnierorganisation und dem hervorragenden gastronomischen Angebot von Familie Sciacca und ihrem Team waren Beleg für ein sehr schönes Turnier, das im kommenden Jahr sicherlich in die nächste Auflage geht.

 

Eine glückliche Siegerin bei den Damen 40, Veronika Moinian, vom heimischen twe (rechts) mit Gegnerin Carina Bockholt aus Oberhöchstadt.

 

So sehen glückliche Balljungen des twe aus.

 

Halbfinale Herren 30: in einem hochklassigen Match besiegte Nico Engels Lokalmatador Michael Frey in drei Sätzen.

© 2020 tennis westerbach eschborn e.V.